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Mittwoch, 1. Dezember 2021

SCHLUCK & COLLECT

Die Idee von Schluck & Collect ist ganz einfach: Du kommst im MEATINGRAUM vorbei, kannst dort im SCHNAPS- UND FETTGESCHÄFT ein paar Weihnachtsgeschenke shoppen und süffelst dabei einen schön desinfizierenden Glühwein (im Idealfall gegen eine kleine freiwillige Glühweinspende ... wir sind allerdings darauf trainiert auch große Spenden entgegenzunehmen ... :-) ...) ... oder ein Käffchen ... Käffchen geht auch. 

So lange der Vorrat reicht - es ist alles streng limitiert!

Im kleinen Schnaps- und Fettgeschäft gibt es: SCHNAPS und FETT! Und zwar aus eigener Herstellung! An Schnaps gibt es diverse Sorten von eigenem Obst aus der Pfalz. Außerdem das neue Badge vom Apfel-Gin aus der MEATINGRAUM- Kreation. Und an Fett gibt es hausgemachtes Ghee und köstliches Chili-Öl!

Außerdem gibt es im Schnaps- und Fettgeschäft das aktuell allergelbste Kochbuch am Markt. 

Der Autor sagt: "Alles was ich kann und weiß, kenne ich aus diesem Buch! Auch wenn ich nicht alles darin verstehe finde ich es insgesamt sehr lustig!"

Mit dieser Aussage stellt er die Realität und das Raum-Zeit-Kontinuum vor eine harte Prüfung. Sollte sich unser Universum zum Zeitpunkt der Versendung dieses Newsletters in einer Logik-Inversions-Implosion aufgelöst haben ... Schuldigung!

DAS SIND DIE TERMINE

FREITAG, 03.12., 14:00 bis 18:00 Uhr

Als ganz besondere Besonderheit ist am Freitag die beste Marion der Welt zu Gast. Marion, eingespielte MEATINGRAUM-Partnerin in der legendären Tenner-Serie (der kongenialen Sonntagsfusion aus TEatime und diNNER), produziert seit einiger Zeit phänomenale Back-Boxen - diese bietet sie am Freitag feil und bringt dazu noch Probier-Plätzchen mit.

Wenn du es am Freitag nicht schaffst, dann kannst du die großartigen Boxen auch in diesem Internetz bestellen - HIER DIE BACKBOX BESTELLEN!

SAMSTAG, 04.12., 14:00 bis 18:00 Uhr

Und wieder ein Gast!! Triple-K is in da house! Kochkollege Kemmler ist da und signiert auf Wunsch gerne sein letztjährig erschienenes Buch-Kleinod ... die wundervollen Pensées. Wer Glück hat, der kann Sven bei dieser Gelegenheit auch live, in Farbe und 3D beim Denken zusehen. Magisch! 

Auch hier gilt: Du schaffst es am Samstag nicht selbst vorbei zu kommen (voll schade!), willst aber unbedingt die Pensées - HIER KANN MAN DIE PENSÈES BESTELLEN!

DIENSTAG, 21.12., 14:00 bis 19:00 Uhr

Last MinuteShopping! Wieder ist der Sven mit am Start. Und vielleicht bekommen wir noch ein paar Überraschungsgäste dazu. Und wir sind schwer am brainstormen, wie wir das kaufbare Sortiment um weitere Köstlichkeiten erweitern können. Es gibt auf jeden Fall einen extra großen Schuss in den Punsch.

WAS GANZ TOLL WÄRE:

  • Wenn du Lust hast vorbei zu kommen, dann sag' doch vielleicht kurz Bescheid ... dann können wir uns schon mal vorfreuen und die Glühweinmengen planen.
  • Du hast schon mehrfach im kleinen Schnaps- und Fettgeschäft eingekauft und weißt nicht wohin mit den Gläsern und Flaschen? Einfach mitbringen! Die nehmen wir sehr gerne zurück!

Auch SCHLUCK & COLLECT braucht ein paar Regeln:

  • Maske tragen beim Shoppen 
  • Max. 6 Personen gleichzeitig im Raum (es gibt Wartezeitversüßungsgetränke durchs Schiebefenster)
  • Hände desinfizieren beim Reinkommen (bestes Desinfektionsmittel auf Gin-Basis)
  • Kein Gruppenkuscheln - auch wenn es schwer fällt.

Dienstag, 18. August 2020

Das Glückliche Dutzend - Teil 2 - TRANKOPFER

 


Liebe Freunde des MEATINGRAUMS!

in der Reaktion auf die coronal aufgeladene Situation in der Welt hat der MEATINGRAUM die Serie "Das Glückliche Dutzend" erdacht - ein kulinarische Serie mit maximal 12 Gästen, auf das Abstandswahrung kein Problem ist und die Gefahr des Supspreadings geringst ist. Dafür gibt es mehr Veranstaltungen. Am 28.08. geht die Serie nun zu Ende (mit dem ausverkauften (DAAAANKEEE!!!) Event "This is the Ent").

Da aus jedem Ende ein neuer Anfang erwächst wird hiermit direkt die nächste Serie ausgerufen:

DAS GLÜCKLICHE DUTZEND - VOL. 2
"TRANKOPFER"

Wieder mit max. 12 Gästen am Abend = maximierte Sicherheit!

Das letzte Mal stand jedem Abend ein Song der Band "The Doors" Pate - bei der zweiten Runde wird es etwas weniger subtextuell - leder Abend steht unter dem Motto eines ALKOHOLS! Jawoll!

Und das hier sind die Themenabende: (START IMMER 19:00 UHR!)

SAMSTAG, 12.09.2020, GIN (Klicken für mehr Info)

Es wird eh mal wieder Zeit für eine ordentliche Ginflut ... und die gibt es im September. Es wird mit Gin gekocht, gefroren und mariniert und zu jedem Gang gibt es einen Gindrink! Ginial! Ginsationell! Eine Ginfonie der Aromen! Der Gin des Lebens! Ginderassabum! 

12 Plätze - 99€ pro Nase, inkl, der begleitenden Getränke

DONNERSTAG, 24.09.2020, BIER (Klicken für mehr Info)

Im coronafreien Paralleluniversum ist grade Oktoberfest. Ein bisserl ein Oktoberfest darfs aber fei scho sein - und das gibts beim Themenabend Bier. Neuinterpretationen von bayrischer Kulinaklassik mit Bier drin und dazu. Prost! 

12 Plätze - 99€ pro Nase, inkl, der begleitenden Getränke

DONNERSTAG, 08.10.2020, SCHNAPS (Klicken für mehr Info)

Schnaps - irgendwie ein nicht so richtig etabliertes Stiefkind der Trinkkultur. Bei den meisten allenfalls als aufräumender Klarer nach dem Essen akzeptiert. Zu Unrecht! Bei dieser Runde treten wir zur Seite und überlassen vor allem dem Obstler die Bühne, verwandeln ihn in Drinks und integrieren ihn in die Gerichte. Shine on, you raw little diamond called SCHNAPS! Jetzt liegt es an euch, Gäste: Seid mutig und gebt dem kleinen Schnappie eine Chance! Danke!

12 Plätze - 89€ pro Nase, inkl, der begleitenden Getränke

FREITAG, 23.10.2020, WHISKY (Klicken für mehr Info)

Ebenfalls viel zu lange gab es keine Whiskyrunde mehr im MEATINGRAUM. Es wird Zeit, dass das Wasser des Lebens wieder mal die Hauptrolle an einem Abend bekommt. Wir öffnen unseren Schatzschrank und schenken ein, von klassisch bis ungewöhnlich, als Drink, als Soße, flambiert und sahniesk. Sláinte!!

12 Plätze - 99€ pro Nase, inkl, der begleitenden Getränke


Für Fragen, Anregungen und Buchung - Kontakt: eat@meatingraum.de

Montag, 17. August 2020

Lucky 12_2: SCHNAPS



WANN:
Am DONNERSTAG, 08.10.2020, 19:00 Uhr

WO:
Im MEATINGRAUM - Gollierstr. 38 im Münchner Westend (etwas versteckt zwischen Café Gollier und Osteria Bianchi).

WAS:
Der dritte Termin der Serie "Das Glückliche Dutzend - Vol. 2"
SCHNAPS!! ... bei den meisten allenfalls als aufräumender Klarer nach dem Essen akzeptiert. Zu Unrecht! Bei dieser Runde treten wir zur Seite und überlassen vor allem dem Obstler die Bühne, verwandeln ihn in Drinks und integrieren ihn in Gerichte. Eine schöne Schnapsschorle zum Start bricht das Eis und dann wird eh alles super!

DAS MENÜ

Aperitif
Schnapsschorle

#1
Tomaten, Tomaten, Tomaten und Schnaps

#2
KohlrabiVermouthSüppchen mit Kräutern

#3
Mehrererlei von Karöttchen und Mirabellchen

#4
SliwoSzechuanPflaumen, SoyaFrenchToast, SambuccaCousCous

#5
Apfelschnaps-flambierter Apfelstrudel mit GrappaBirnen

Digestif
Wie wär es mit nem Schnäpselchen?

!ACHTUNG!
Letale Unverträglichkeiten und nicht mit Pillen in den Griff zu bekommende Allergien bitte bei der Anmeldung erwähnen! 

Am Menü können sich aufgrund akuter Gründe Änderungen ergeben.

Dinner, begleitende Getränke und die boarische Atmo:  89 € 
(Anschlussdrinks nach dem Menü sind möglich, werden aber extra erfasst!)

Anmeldung unter: eat@meatingraum.de

Montag, 25. März 2013

ProWein - Tag 1

Es ist wieder soweit. Das vinaldische Duo pflügt über die ProWein auf der Suche nach Großartigkeit und Erhabenheit im Glas.


Traditioneller Tagesstart ist bei Hans Reisetbauer ein Schnapserl, um die Geschmacksknospen zu reinigen. Dieses Mal fand ein wunderbarer Karottenbrand gefolgt von einer sehr wohl geratenen Quitte den Weg auf die vinaldischen Zungen. Den Whisky gibt es heute Abend als Goodbye ... der ist nämlich auch einen Schluck wert, schön schokoladig ist der.

Meine Weinreise begann in China - dieses Jahr erstmal größer auf der ProWein vertreten. Shangri-La, das Synonym für das Paradies, den Ort der Ruhe und des Friedens, irgendwo in Tibet ... warum soll da denn kein guter Wein herkommen. Und da war es fast ein Zeichen, dass auch gleich der erste chinesische Wein, der in mein Glas kam genauso hieß: Shangri La.


Leider setzte kein lieblicher Gesang von weinköniginhaften Englein ein. Der Cabernet Sauvignon war flach und wässrig und ihm fehlte die Saftigkeit. Beim weiteren süffeln stellte sich raus, dass eigentlich alle Weine am Stand Cabernet Sauvignons waren, mal mit etwas Shiraz mit drin ... und leider hat bei der ersten Verkostungsrunde keiner Spaß gemacht. Erster Eindruck der chinesischen Weine: Ja, es ist Wein - und nein: trinken muss man ihn jetzt nicht. Aber der verkostete Querschnitt ist noch zu gering um ein faires Urteil zu prägen und China ist erst zu kurz in der aktiven Weinproduktion um da schon die höchste Stufe der Meisterschaft erreicht haben zu können.
Auffällig war, dass an den chinesischen Ständen ausnahmslos deutlich mehr Personen HINTER dem Stand waren als davor und es sah so aus, als würden die Präsentatoren sie jedes Mal auslosen, wer denn als nächster an die Ausschankfront muss ... und der Verlieren wurde ausgelacht.

Von China ging es nach Portugal. Und das war auch gut so. Ein guter Riecher hat dafür gesorgt, dass ich nur bei wirklich tollen und individuellen Weinen gelandet bin und bei Produzenten, die sich sehr um die Ausarbeitung eines eigenen Geschmacksprofils sind, die versuchen die autochtonen Rebsorten zu pflegen und sie durch den behutsamen Einsatz von internationalen Trauben zu einem runden Ganzen zu assemblieren. Und dazu kommen die Portugiesen in wirklich sehr angenehmen Preisregionen daher.

Insgesamt gibt es rund 400 autochtone Rebsorten in Portugal. Ein kleiner Star unter all diesen ist die Touriga National. Diese Traube wurde bislang hauptsächlich für Portweinproduktion verwendet, erfährt aber mitterweile auch immer häufiger einen reinsortigen Weinausbau bei den Douro. Sie ergibt würzig-kräftige Weine mit einer ordentlichen Tanninstruktur, Waldaromen, lebendiger Frucht nach Beeren und einem Anflug von Kräutern.

Zudem schön: Viele Winzer schaffen es ihren Weinen trotz der traditionellen Verwurzelung zu den autochtonen Reben der Region einen modernen Charakter zu geben ohne sie gleichzeitig zu einem internationalen charakterschwachen Tropfen verkommen zu lassen. Und dabei schaffen Sie es auch das Gesamterscheinungsbild wild und unkonventionell zu gestalten und das stilsicher und nicht gewollt wirkend.

Hier ein paar Beispiele:



Der Brutalis heißt nicht nur so: Er ist eine Macht im Glas! Mit 15% Alc kein Leichtgewicht aber trotzdem bringt er sehr differenzierte Frucht. Er zeigt mächtige Länge, erinnert ein klain wenig an die Opulenz eines Amarone, ist aber knackiger, was Säure und Schwere angeht. Ein Wein wie ein Western. Eine Faust geht nach Westen in Flaschenform. Schwer nicht nur der Wein, schwer ist auch die Flasche - eine Waffe aus extra dickem Glas. Der Produzent verrät, dass allein die Flasche 3€ - ein aufwendig gemachter und liebevoll gestalteter Wein. Good Stuff. ... Im Laden kosten würde der Wein wahrscheinlich um die 20€ - absolut fair!


Der Nocturno heißt so, weil er bei Nacht gelesen wird um zu verhindern, dass in dem heißen portugiesischen Klima die Gärung schon direkt bei der Lese beginnt. Die Kühle der Nacht gibt die Chance in komplett temperaturkontrolliert zu verarbeiten und dabei schon frische Frucht und Mineralität in den Wein zu bekommen. Aufwendig produziert entsteht so ein beeindruckender Wein zu einem noch beeindruckenderen Preis - nicht mal 10€ würde diese extrem gute Soff kosten sollen.

Und noch ein drittes Beispiel:


Diese Flaschen, die ein bisserl so ausschauen, als wären sie von Armani designed, könnte man als portugiesische Boutique- oder Kollektionsweine verstehen. Sie schauen nicht nur in der Flasche gut aus, sie sind auch wirklich gut gemacht. Und sie biedern sich keiner Mode an, was man bei der stylischen Erscheinungsform vielleicht vermuten könnte, sie sind sympathisch störrisch, keine Everybodys-Darling-Weine, sondern charakterstark und vielseitig. Der ganz links im Bild ragende und schwarz etikettierte reinsortige Tourega National ist eine Wucht, mit noch ordentlich ungeschliffenen Tanninspitzen. Der Hübsche in der Mitte hat eine Portion Cabernet Sauvignon dazu bekommen, was ihm gut tut und ihm eine beeindruckend saftige Kraft verleiht. der rechte Gesell war ein Syrah ... ein Rohdiamant, sehr aufwändig gemacht und eine Herausforderung. Echtes Zungenpogo.

Abschlusssüffel am ersten Tag: Herr Smith aus Washington


Charles Smith ist ein Nummer für sich. Ein leicht exzentrischer Weinirrer, der in Washington blitzsauberen Spaß in Flaschen füllt. Schnickschnackfrei und aromenorientiert baut er rundum schöne Weine zusammen. Frischer Riesling, nicht verholzter Chardonnay, Rote mit Schmelz und Kraft. Sein Cabernet Sauvignon ist eine Ansage. Die Weine von Herrn Schmidt: Wer die Gelegenheit hat, der sollte sie mal probieren, da auch diese fair bepreist sind.

Montag, 29. Dezember 2008

Schnäpse die wir selber trinken.....

Der Winter und die Weihnachtszeit im ganz Speziellen bietet viele Gelegenheiten für den Genuß edler Obstbrände. Ob als Digestiv nach dem opulenten Weihnachtsmenü oder als einfacher Schnaps zur inneren Erwärmung, wenn es draußen kalt wird: Gebrannt schmeckt Obst einfach am besten !

Einer unserer Favoriten bei den Brennereien ist die Schweizer Traditionsbrennerei Fassbind aus Oberarth am Zuger See.

Neben dem klassischen Obstbrand in verschiedenen Qualitäten gefallen uns vor allem die "vieilles eaux-de-vie" , die als Alte Birne, Alter Apfel, Alte Pflaume oder Alte Aprikose bei Vinaldi erhältlich sind. Die Brände werden nach bis zu 18 Monate dauernder Reifung im Eichenfaß einer weiteren Veredelung durch die Zugabe von naturreinen Auszügen der jeweiligen getrockneten Früchte, die sogenannte Dosage, unterzogen. Dies verleiht den Bränden neben einer leichten Tönung auch eine feine Süsse sowie eine extrem fruchtige Geschmeidigkeit. Das schmeckt dann auch der ganzen Familie, die sich in der Weihnachtszeit ja gerne öfter mal zum Genießen versammelt.

Wohl bekomm's !!