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Montag, 16. September 2019

Thanksgiving-Dinner


WANN:
Am Freitag, 29.11.2019, 19:00 Uhr

WO:
Im MEATINGRAUM - Gollierstr. 38 im Münchner Westend (etwas versteckt zwischen Café Gollier und Osteria Bianchi).

WAS:
Letztes Jahr war die Premiere. Das erste Mal gab es ein Thanksgiving-Dinner im MEATINGRAUM - und schon beim Planen der Geschichte hatten Kochkollegin Marion und ich so einen Spaß, dass wir da schon sicher waren, dass wir das wiederholen werden. Und schon direkt nach dem Abend freuten wir uns auf die nächste Runde ... und nachdem wir uns nun ein Jahr gefreut haben, präsentieren wir nun megafreudvoll unser diesjähriges THNKSGVN'-MENÜ ... tada ... (hier jetzt gerne einen besonders emphatischen Trommelwirbel imaginiern ... danke für die Mitarbeit!)


DAS THXGVN'-MENÜ

1
MAR²-Royal
der Aperitif: Prickelndes, Cranberry, Magic

2
Kale Love
GrünkohlSalat, CranberryDressing, Kürbis

3
Mac'n'Cheese deluxe
SteinpilzMac'n'Cheese, ChiliNussRosenkohl

4
There's got to be turkey ...
Gefüllte Brust vom BioTruthahn, Stuffing, BourbonCornMash, GreenBeans, Gravy

5
Yes! It IS a pumpkin pie!
PimpedPumpkinPie, PecaParaNussEis

Am Menü können sich aufgrund akuter Gründe oder durch eingeschossene Inspiration oder durch unkontrollierten Bourbon-Konsum Änderungen ergeben.
Das Dinner, inkl. der Getränkebegleitung und Wasser: 89 €
(Anschlussdrinks, Digestif, Kaffee ... werden extra erfasst!)

Vegetarische Variante? Aber ja gar kein Problem! Einfach Bescheid sagen - Tödliche Allergien bitte vorher anmelden!

Wir sagen jetzt schon danke für euer Interesse, freuen uns auf ein volles Haus und ein wundervoll herbstliches Geschlemme!

ANMELDUNG UNTER: EAT@MEATINGRAUM.DE

Mittwoch, 8. August 2018

SupperClub - ThanksGiving


WANN:
Am Samstag, 24.11.2018, 19:00 Uhr 

WO:
Im MEATINGRAUM - Gollierstr. 38 im Münchner Westend (etwas versteckt zwischen Café Gollier und Ostera Bianchi).


WAS:

Es is(s)t ja zugegebenermaßen nicht alles schlecht, was so aus den USA zu uns herüber kommt. Thanksgiving zum Beispiel! Sich mit einem Kreis lieber Menschen oder (hihihi) der Familie zusammenfinden, viel zu viel essen, noch mehr trinken und einen wonneproppigen Abend im Fresskoma beenden. MjamYeahJUHUU! GENAU UNSER DING!

Zusammen mit Kollegin Marion, ihres Zeichens Foodbloggerin, Backkoryphähe und US-Food-Expertin, zelebrieren wir dieses Jahr unser erstes MEATINGRAUM-THANKSGIVING-DINNER.

Wir spielen mit den Klassikern, machen sie ein bisserl leichter und extravaganter und zaubern euch einen herbstbunten Abend voll Schmankelei und Yummizität.


DAS MENÜ

APERITIF

1 - CCC
Cracker - Cheese - Chutney

2 - THX-Salat
Kohl - Spinat - BlueCheeseDressing - PekanChiliCrumble

3 - Wie bei Grandma
Truthahn - Stuffing - Bourbon - SweetPotato - Greens - pickled WachtelEi

4 - It's not a Pumpkin Pie
Kürbis - Kürbis - Kürbis


(Durch Spontanvergärung, Plattentektonik oder Übersprungshandlungen können sich Verschiebungen im Menü ergeben)


Für sensationelle 89€ (inklusive der begleitenden Getränke - Anschlussdrinks und Schnäpse gehen extra)

Anmeldung unter: eat@meatingraum.de



(ACHTUNG: VEGETARISCHE VARIANTE GEWÜNSCHT? UNVERTRÄGLICHKEITEN?
BITTE VORHER MITTEILEN!!!)

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Retroschmecktive - VeganWednesday HERBST

Ganz schön voll war das Wohnzimmer beim gestrigen VeganWednesday. Höchsterfreulich!

Der Herbst gibt aber auch jede Menge leckere Zutaten her, aus welchen man schwer gschmackige Gerichte bauen kann, in denen es gar nicht auffällt, dass da kein Tier in irgendeiner Art beteiligt ist.

Die Idee inter dem VeganWednesday ist, sich bewusst mit Ernährung auseinander zu setzen und Alternativen auszuprobieren - so war auch das Publikum bunt gemischt. Am Tisch war nur eine "echte" Veganerin, der Rest war vegetarisch, flexitarisch oder karnivor. Aber aufgeschlossen waren alle und mit so aufgeschlossenen Menschen macht gemeinsames Futtern einfach Spaß - danke euch allen für den schönen Abend und auf bald mal wieder!

Der aperitifige Einstieg in den Abend war eine schöne Schnapsschorle. Cocktails mit Obstler sind grade ja schwer im Kommen und da steigen wir mit ein. Es gibt einen Collins-Variante aus pfälzischen Apfelschnaps aus väterlicher Produktion, gemixt mit Birnensaft, Limettensaft und Zuckersirup und aufgegossen mit Soda. Voila: Die ApfelSchnapsSchorle! Schön herbstlich!

SchnapsSchorle
So mixe ich die SchnapsSchorle:

4 cl ApfelSchnaps
2 cl Birnensaft
2 cl Zitronensaft
1 cl Zuckersirup

Alles zamm gut shaken. Dann übers Sieb ins Glas auf Eis schütten und mit Soda auffüllen. Viel Spaß!

Als kräftigen Gruß aus der Küche gab es ein KürbisSüppchen, denn wenn ein Dinner ja schon unter dem HerbstMotto steht, dann kommt man da kaum drumherum. Verwendung in der Suppe fanden Muskat- und ButternutKürbis. Dazu kamen Zwiebeln, Ingwer und Steinpilze - da wir ja vegan unterwegs sind gibt es weder Milch noch Sahne in der Suppe - stattdessen aber Kokosmilch und Cranberrysaft.

KürbisSüppchen
Weiter geht es mit einer KürbisSteinpilzLasagne, dazu eine RäucherPaprikaSoße und ein WirsingGemüse - alles gekrönt von frisch gehobeltem Trüffel. Verwendeter Kürbis: Butternut. Herbst³!

Lasagne, Paprika, Wirsing, Trüffel
Bei der Lasagne wird deutlich, was mir bei der veganen Küche am meisten fehlt: Käse. Der vegane Käseersatz macht schmelztechnisch einfach nicht das, was Käse tut. Und schmeckt nicht so. Und fühlt sich nicht so an. (Eine unvegetarische Rezeptvariante findet sich übrigens hier)

Was mich sehr überrascht hat: Die Verwendung von SoyaSahne und LupinenSahne beim Wirsing - das schmeckte mir ... zwar nicht besser, als mit Sahne, aber doch gleichwertig anders. Die leicht nussig-bonigen Aromen, die bei diesen Ersatzprodukten mit drin sind passen wirklich hervorragend zum Wirsing. Das war ein Entdeckung.

Weiter ging es mit einer asiatischen Runde.

HerbstThaiCurry: Ein rotes ThaiCurry mit Kräuterseitlingen, HokaiidoKürbis, Rosenkohl, ZuckerErbsen, Bohnen, Mais und RäucherTofu. Dazu ein scharfer KrautSalat und Reis.

Die Herausforderung bei diesem Gericht war die für Thaigerichte eigentlich obligatorische Fischsoße zu ersetzen. Dazu habe ich eine Essenz aus Noriblättern (die man ja eigentlich für Sushi verwendet), Kapern, Zucker und Salz erstellt. Mei. Das war schon eine würzige dunkle Soße - aber an das Aroma einer Fischsoße kommt das nicht ran. Es war eben ein anderes Curry - aber auch hier haben die Aromen gut zu den Zutaten gepasst - wenn mir auch Fischsoße von der Aromatiefe und dem geschmacklichen Kontrast lieber ist.

Herbstliches ThaiCurry mit KrautSalat und Kräuterseitling
Der große Kräuterseitling ist für mich ein interessanter Fleischersatz - seine feste Konsistenz hat Biss und sein waldiges Aroma hat was leicht animalisches.

Zum Dessert: Es gibt AppleCrumble, TraubenSalat und BirnenEis.

Im Crumble versteckt sich eine Mischung aus den Äpfeln der SortenGolden Delicious und Gala sowie Birnen. Anstatt Rosinen kamen GojiBeeren zum Einsatz die ich aber zwei Tage in BirnenSaft eingelegt habe, um ihnen eine angenehmere Konsistenz zu geben.

Die Streusel sind eine Mischung aus Alsan (einer veganen Margerine, die besonders buttrig schmecken soll ... tut sie nicht ... es wird auch hier wieder klar: Nur Butter schmeckt wie Butter! Und Butter bleibt Bestandteil in meiner Küche. Word!), Mehl, Mandeln, gerosteten Chia- und Quinoasamen.

Der TraubenSalat besteht aus Trauben (echt? krass!), Cranberries und Mandeln und bekam ein leichtes Dressing aus Vanillezucker, Zitronensaft und 12 Jahre altem Balsamico.

Für das Eis habe ich Birnen gestückelt, auf Eiswürfelformen verteilt und dann mit BirnenSaft aufgegossen. Diese BirnenEiswürfel kamen dann mit gesüßter LupinenSahne (übrigens ein wirklich leckeres Produkt ... experimentierenswert ... interessant), Vanille und ZitronenSaft in den Mixer (bzw. unter en Zauberstab). Alles zusammen wurde dann noch zart bestreut mit einer ZuckerZimtMischung und so schlug der Herbst die Brücke in den Winter.

Dessert: Crumble, TraubenSalat und BirnenEis
Wer nach dieser Retroschmecktive nun denkt: "... mmmhhh ... vegan ... das würde ich ja gerne mal ausprobieren ..." - DAS GEHT - die nächste vegane Veranstaltung ist der DETOX-DIENSTAG, am 01.12.2015 - alles weitere zu diesem atypischen WeihnachtsEvent findet ihr hier!

Und die Übersicht über ALLE anstehenden Termine - die findet ihr auf unserer Website.

Bis bald!

Freitag, 27. Dezember 2013

Weihnachtsdinner 2013

Erholt. Ausgenüchtert. Wieder unter den Lebenden. Guten Morgen!

Das Familienweihnachtsdinner ist soweit verdaut und das Zurückdenken an die Leckereien lässt einen leichten kulinarischen Schauer über die Papillen fegen. 

Schon die Vorbereitung hat großen Spaß gebracht - nicht nur wegen den 2 Flaschen Küchenwein, die La Tante et moi aus gesundheitlichen Gründen dabei süffelten.

schwarze Karottenkunst
schwarze Karotten, erlegt und gehäutet 
Schwarzwurzel in Schälung
Schwarze Karotten, zerlegt
Kürbis
La Tante et moi
Blutwurst in Reih und Glied
Rote Beete Chips
Zuckererbsen im Butterschwenk
Und das gab es dieses Jahr für die 16köpfige Familienkernmannschaft - schauen wir rein:

ERSTER GANG
Zweierlei Pasteten an Feld- und Rucolasalat.


In der linken Ecke: Eine Fischpastete, Lachsmousse bildet den Sockel, Räucherlachs die Zwischenschicht und Zandermousse bildet den Schlussstein. Fein gewürzt. Zart im Schmelz. In der Mitte drohnt eine Handvoll Feldsalat, davor ein Spritzer Kürbiskernöl. Und in der rechten Ecke: Eine Wildpastete vom Hirschkalbsfilet.

Begleitender Wein: Der Katui von Schneider. Dieser quirlige Sauvignon Blanc kann Fisch wie Wild und spielt überaus gekonnt den Pass ins lange Feld.

ZWEITER GANG
SchwarzwurzelCremeSuppe mit BlutwurstPraline und RoteBeeteChips.


Das sahnige Süppchen war trotz der Sahnigkeit nicht schwer und gallenbelastend, sondern kam, aufgehübscht mit Noilly Prat, einer Spur Zitrone und Vanille schön leicht und agil daher. Die panierten Blutwurstscheiben passten geschmeidig und die Chips gaben Farbe und Crunsh. Wiederholenswert.

Dazu gab es einen leicht gereiften Grünen Veltliner, des Pfeffrigkeit hier einen schönen Rahmen steckte.

DRITTER GANG
OchsenBacken in Portwein, schwarze Karotten, glacierte Zuckererbsenschoten und KürbisPetersilenStampf.


Die Ochsenbacken sind ja ein Klassiker des vinaldischen Kulinarikraums. 24 Stunden sanft in Portwein geschmort, dazu ein leicht süßlicher Stampf vom HokaiidoKürbis, mit Orangensaft gepusht und knackiges Gemüse. Die Soße macht sich hierbei praktisch von selbst und ist einfach gnadenlos perfekt.

Dazu kam der Amarone von Zenato ins Glas - ein Wein, der, wenn er ein Stück Fleisch wäre als Ochsenbacke inkarnierte ... das ist ziemlich sicher. Deshalb passte das auch so gut.

VIERTER GANG
Herbe ApfelStrudelZigarre, griechischer Joghurt, gebratener Ziegenkäsem GlüchweinGelee, marinierte Äpfel, Thymianhonig.


Das Anrichten ging beim letzten Gang zugegebenermaßen ziemlich in die Grütze - das schaut nach chaotischem Kinderfasching aus. Aber so sah es nur aus! Geschmacklich passte der Wilde Aromemmix wunderbar zusammen und ergab ein Dessert, dass allen Plätzchengeschädigten ein Erholung war in den letztem Tagen der mutwilligen Überzuckerung.

Das Dinner bildete die stärkende Grundlage für die nachfolgende Runde von gekonntem Extrem-Wichteln.