May the 4th be with you!
Der vierte Mai ist vollkommen zu recht WELT-STAR-WARS-TAG. Und, wie schon letztes Jahr, gibt es dazu im MEATINGRAUM ein entsprechend würdigendes StarWars-Dinner.
In der Kantine des Todessterns (by the way - kann man sich bei dieser Gelegenheit gerne nochmals anschauen) wird mächtig abgefahren aufgefahren aus der WookieKüche, sowei Waldiges aus der EwokKulinarik. Beim süßen Finale gibt es ein Wiedersehen mit dem sehr dunkelseitigen SchokoEspressoGellee "Darth".
Eine nerdige Veranstaltung, zu der man super auch hansolo erscheinen kann (*brüller*).
In der kleinsten Galerie Münchens (der (f)-ART-Galery "KKG" im MEATINGRAUM) wird extra und nur zu diesem Anlass eine Ausstellung stattfinden, welche die privaten Hintergründe der StarWarsWelt beleuchtet. Prädikat: besonders hintergründig!
Das mehrgängige Menü, inkl. aller begleitender Getränke und dem kompletten RundumBlingBling und live vorgetragenen Lichtschwertgeräuschen gibt es für extrem schlanke 79 €.
(*darthvaderatemgeräusch-ein*)
(*darthvaderatemgeräusch-aus*)
Anmeldung nur via E-Mail: eat@meatingraum.de
(vegetarische Variante möglich - bei der Anmeldung bitte Bescheid geben zu Unverträglichkeiten und Allergien)
STAR WARS DAY IM MEATINGRAUM
04.05.2017
19:00 Uhr
MEATINGRAUM in der Gollierstraße 38 im Münchner Westend
Dienstag, 21. Februar 2017
Mittwochsbelohnung »Le petit luxe« Fromage-Edition
Nächste Runde in der PopUpBrassierie. Perfektes After-Work. Balsam für die Seele.
MITTWOCH
17.05.2017
19:00 Uhr
Auf die Teller kommen Remixe von französischen Klassikern und in die Gläser kommen in einem Akt der Völkerverständigung und einem tief empfunden Pro-Europas Weine aus Deutschland, Österreich oder Italien. Bei dieser Geschichte gibt es allerdings auch Weinalternativen dazu ... denn Käse und Wein ist ja fast schon kalter Kaffee ...
In dieser Ausgabe geht es um KÄÄÄÄÄÄSE! Oh ja! FROMMAAAAGE!!
Fromage kommt ja, ... das wissen viele nicht und haben führende Etymologen auch erst just beim Wettsaufen in einem Keller der Uni Worms herausgefunden ... von dem Wort "froh" und dem Wort "machen" ... logisch ... Weil Käse froh macht ... und daraus machte der Franzos' im Laufe der Zeit "Fromage" ... #isso
Das Menü:
1) CrèmeBrûlée vom französischen Hartkäse, Ziegenkäsetasche, Salätchen dazu
2) SchweineMedaillon mit Camembert gratiniert, Chicorée, Walnüsse, Kartöffelchen und ... pervers, aber wir machen ein trotzdem: TrüffelJus!!
3) BirnenTarteTartin mit RoquefortEspuma und ThymianHonig
(Achtung: Aufgrund von Marktlage und spontanen Launen, kann es Änderungen im Menü geben)
Mmmmmmh!
Das Menü, inklusive der begleitenden Getränken, Aperitif und Digestif gibt es zusammen für 59 €.
(folgenden Wünschen kann nachgekommen werden: vegetarisch, antialkoholisch, allergieangepasst - bitte bei der Reservierung BESCHEID geben)
Eine Pop-Up-Brasserie für entspannte Connaisseure und Innen
Klappt nur mit Voranmeldung per E-Mail - Reservierungen unter: eat@meatingraum.de
MITTWOCH
17.05.2017
19:00 Uhr
Auf die Teller kommen Remixe von französischen Klassikern und in die Gläser kommen in einem Akt der Völkerverständigung und einem tief empfunden Pro-Europas Weine aus Deutschland, Österreich oder Italien. Bei dieser Geschichte gibt es allerdings auch Weinalternativen dazu ... denn Käse und Wein ist ja fast schon kalter Kaffee ...
In dieser Ausgabe geht es um KÄÄÄÄÄÄSE! Oh ja! FROMMAAAAGE!!
Fromage kommt ja, ... das wissen viele nicht und haben führende Etymologen auch erst just beim Wettsaufen in einem Keller der Uni Worms herausgefunden ... von dem Wort "froh" und dem Wort "machen" ... logisch ... Weil Käse froh macht ... und daraus machte der Franzos' im Laufe der Zeit "Fromage" ... #isso
Das Menü:
1) CrèmeBrûlée vom französischen Hartkäse, Ziegenkäsetasche, Salätchen dazu
2) SchweineMedaillon mit Camembert gratiniert, Chicorée, Walnüsse, Kartöffelchen und ... pervers, aber wir machen ein trotzdem: TrüffelJus!!
3) BirnenTarteTartin mit RoquefortEspuma und ThymianHonig
(Achtung: Aufgrund von Marktlage und spontanen Launen, kann es Änderungen im Menü geben)
Mmmmmmh!
Das Menü, inklusive der begleitenden Getränken, Aperitif und Digestif gibt es zusammen für 59 €.
(folgenden Wünschen kann nachgekommen werden: vegetarisch, antialkoholisch, allergieangepasst - bitte bei der Reservierung BESCHEID geben)
Eine Pop-Up-Brasserie für entspannte Connaisseure und Innen
Klappt nur mit Voranmeldung per E-Mail - Reservierungen unter: eat@meatingraum.de
reSPECKT - DIESE WOCHE
Am 24.2. ist es soweit!
Um 19:00 steigt der Gott BACONNON vom Himmel und bringt seine Gaben unters Volk. Und er verkündet fürwahr im MEATINGRAUM.
Es ist eine altbekannte Weisheit. Es ist archaisches Wissen. Es ist wissenschaftlich belegt. Es ist die Wahrheit.
Und diese Wahrheit lautet: Everything is better with BACON.
Und wenn man das weiter denkt, dann ist es am ALLERBESTEN, wenn ALLES BACON ist. Konsekutive Logik! Auf der Hand liegend.
Also ist es höchste Eisenbahn einen SPECKTAKULÄREN Abend auszurufen und zu einem voll umfänglichen Baconabend zu laden. JETZT!
Es gibt ein (mindestens) 4gängiges BaconÜberraschnungsdinner.
Der aktuelle Arbeitsstand der Menüplanung verheißt folgendes:

Ich freue mich wie ein wohlgereifter Bellota-Schinken!
Das ganze SPECKTAKEL gibt es für 79€ inklusive aller Getränke!
ACHTUNG! KLEINE RUNDE! MAXIMAL 12 PLÄTZE!
Anmeldung nur per Mail: eat@meatingraum.de
(Sorry - leider ist bei diesem Abend keine vegetarische Alternative möglich ... ausnahmsweise ... um Verständnis sei gebeten)
Und diese Wahrheit lautet: Everything is better with BACON.
Und wenn man das weiter denkt, dann ist es am ALLERBESTEN, wenn ALLES BACON ist. Konsekutive Logik! Auf der Hand liegend.
Also ist es höchste Eisenbahn einen SPECKTAKULÄREN Abend auszurufen und zu einem voll umfänglichen Baconabend zu laden. JETZT!
Es gibt ein (mindestens) 4gängiges BaconÜberraschnungsdinner.
Der aktuelle Arbeitsstand der Menüplanung verheißt folgendes:

Ich freue mich wie ein wohlgereifter Bellota-Schinken!
Das ganze SPECKTAKEL gibt es für 79€ inklusive aller Getränke!
ACHTUNG! KLEINE RUNDE! MAXIMAL 12 PLÄTZE!
Anmeldung nur per Mail: eat@meatingraum.de
(Sorry - leider ist bei diesem Abend keine vegetarische Alternative möglich ... ausnahmsweise ... um Verständnis sei gebeten)
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Weggehen
Samstag, 4. Februar 2017
Retroschmecktive: Yes, we CAN oder Dosen im Bunker
Vor einiger Zeit schroben wir leidenschaftlich zum Thema Essen im Ernstfall und setzten uns dabei auch mit dem Thema Notfallbevorratung auseinander. Dazu haben wir eigens eine EIGENE VORSCHLAGSLISTE entworfen, anhand welcher man sich stilsicher für den Ernstfall rüsten kann. Anhand dieser Liste stürzten wir uns unerschrocken in die Endzeitküche.
Der Bunker für eine Nacht erstrahlt kerzenilluminiert und
ein zart anheimelnder Geruch vom Campingkochergas Butan liegt in der Luft.
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| CAN, das ist englisch und heißt übersetzt: "Deutsche Kraut-Rock-Band, die stellenweise sehr seltsame Musik macht." ... und Dose. Dose heißt CAN dann auch noch. - Foto by Vivi D'Angelo |
Limitierung kann ein wunderbarer Kreativitätstreiber sein,
da man dadurch auf Kombinationen kommt, an die man ansonsten im Leben niemals
dachte ... das indische Butter-Chicken wird nie mehr das selbe sein ... aber greifen wir nicht vorweg.
Im Meatingraum-Bunker haben sich 12 abenteuerlustige
WeltuntergangsFoodies eingefunden, die sich in das Wagnis der apokalyptischen
Dosenküche begeben und sich dabei ausnahmslos alles zumuten ließen. Respekt! Wenn der Bunkerfall eintritt, dann wäre es mir eine Ehre mit euch eingebunkert zu sein. Außerdem war wieder die sensationelle Vivi D'Angelo mit dabei, die das Bunkerexperiment fotodokumentarisch begleitet hat.
Im Vorfeld wurde eigene Einweckarbeit geleistet und ein
wunderbares Pulled Pork in Gläser verfrachtet und haltbar gemacht (Pulled Pork macht man übrigens so!). Die Bunkersau. Das
Notfallschwein. Das wurde danach auch an die mutigen Gäste verschenkt als
Grundsteinlegung zur Eigenbevorratung.
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| großartige Gäste, gänzlich unerschrocken - Foto by Vivi D'Angelo |
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| Foto by Vivi D'Angelo |
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| Die Bunkersau im roten Notfalllicht - Foto by Vivi D'Angelo |
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| Notfallschwein zur Mitnachhausenahme - Foto by Vivi D'Angelo |
Außerdem wurde zuvor einen Schokokuchen eingeglast, der
hernach noch ein bisserl aufgepeppt wurde, nämlich mit einem ebenfalls vorher
eingemachten Kurt. Der Kurt ist eine Art Obstpuddingcreme von besonders
fruchtiger Cremigkeit und er ist von Hause aus Engländer und heißt gar nicht
Kurt sondern Curd (eine Curd macht man so).
Die Gäste werden anlassgemäß mit einem
selbstgebrannten Schnaps empfangen. Das passt irgendwie, desinfiziert und zaubert kurz
die Impression einer Obstwiese ins Hinterhirn. Eskapismus ist im Bunker ja von
zentraler Bedeutung. Zum Schnaps werden Untergangs-Horsd’oevre gereicht. Unter der Ägide von KochKollegeKemmler entstehen kleine
Häppchen, die damit belegt sind, was in der Bunkervorratshaltung vorhanden ist
und gleichzeitig darauf vorbereitet, was im Falle nach einer Apokalypse
gegebenenfalls auch Teil der Speisekarte werden könnte.
Es wird serviert ein Wachtelei dominiertes Tryptichon:
- Pumpernickel, Butter, Wachtelei, Gürkchen
- Pumpernickel, Butter, Wachtelei, Gürkchen und Dorschleber
- Cracker, gebratene Zwiebeln, Schnecken und Seidenraupen mit Gin abgelöscht und Karotten.
Mhm. Man hört das Genickknacken beim Stutzen ja bis hierher.
ABER: Die einhellige Meinung der unerschrockenen Bunkerkulinaristen ist: Voll
lecker! Hurra!
Kurz zum Wachtelei: Im Vergleich zum Hühnerei hat es 30% mehr Dotter,
und um den geht’s ja beim Ei. Und es wehrt sich! Man könnte sagen: Es hat Eier! (*Abwink*) Man kann es nicht einfach
lässig am Tellerrand aufschlagen, dazu ist die Haut unter der Schale viel zu zäh.
Das Eichen will fummelige Aufmerksamkeit mit einem Messer, scharf und gezahnt, und entlohnt dafür dann mit tiefem Geschmack.
Kulinarische Herausforderungen in diesem Gang?
Ochjadochschon!
Dorschleber erinnert in ihrer Konsistenz sehr an die ethisch
schwer verpönte Foie Gras. Und geschmacklich auch, nur eben etwas fischiger,
was konsequent ist, da der Dorsch ja eben kein Waldtier ist (außer er besucht
grade seinen Cousin, den Hasen, bei Bottrop ... aber das ist eine andere
Geschichte).
Schnecken. Schnecken? Sind Schnecken eine Herausforderung?
Für den Franzosen und Mentalelsässer ja eh nicht. Und die Bunkergäste haben bei
Schnecken ebenfalls nicht gezuckt. Unsere Dosenkriecher sind auch nicht
knurpselig sondern erinnern wie alles, was man so als Exot mal probiert
(Klapperschlange, Krokodil oder Wombat) eher an Huhn.
Seidenraupen. Ja, gut, Seidenraupen sind hierzulands jetzt
noch nicht so durchsozialisiert. In Asialäden gibt es die in der Dose. Und sie
schmecken ein bisserl wie die uneheliche Tochter eines feuchtgewordenen
Erdnussflips und einer Chashewkerndame. Also gar nicht übel. Und es kann gut
sein, dass Insekten auf dem Speiseplan der nicht allzu fernen Zukunft durchaus
eine zentrale Bedeutung haben werden, und je apokalyptischer die Zukunft, desto
Insekt. Also besser schon mal üben. Es gibt mehr vom Selbstgebrannten. Es wird
kuscheliger und der Kerzenschein irgendwie eine Spur orangener.
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| Eine kurze textliche Auslassung zur Übertreibung beim Hamsterkaufen. - Foto by Vivi D'Angelo |
In der nächsten Runde kommt das schon erwähnte Notfallschwein auf den Teller und zu ihm gesellen sich campingkochergebratene Bratkartoffeln (Kartoffeln und Zwiebeln sollten ja in jedem Falle eingekellert werden, weil haltbar). Und dazu gibt es für jeden ein eigenes Döschen Kimchi. Der scharf fermentierte Kohl ist beim Erstkontakt ein interessanter Gegner ... aber wenn man mit ihm ein paar Runden gedreht hat, dann kann man kaum mehr ohne ihn. Und wenn man ihn dem heimischen Sauerkraut als Kampfgefährten zur Seite stellt, dann hat man ein dynamisches Kohlduo, mit dem man durch jede Krise kommt. Kurz: Kimchi sollte in keinem Bunker fehlen. Es gibt noch eine Runde vom Selbstgebrannten. Und Rotwein wird entkorkt.
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| Beim Anrichten der BunkerSau - Foto by Vivi D'Angelo |
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| Die Bunkersau mit Bratis und Kimchi - Foto by Vivi D'Angelo |
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| Mit Giesinger in den Untergang - so schlimm kann es dann gar nicht sein. - Foto by Vivi D'Angelo |
Nachfolgend wird es indisch und es wird in Richtung des Klassikers ButterChicken gewerkelt und gewürzgemörsert. Aber es gibt keine Butter mehr. Das bisserl Butter, das es gab, ging für die Häppchen am Anfang drauf. Und Chicken gibt es wegen der leichten Verderblichkeit auch nicht. Aber wir haben ein paar Dosen Confit de Canard gebunkert – und das ist ein perfekter Ersatz. Und irgendwie finden noch Linsen und eine Dose Baked Beans den Weg in den Wok.
Es wird ein ConfitDeCanardCurry mit BakedBeans. Man meint
vom kerzenbeschienenen Wok auf dem Campingkocher ein wohliges Seufzen ob seiner
Füllung zu hören. Hier möchte ich jetzt gar keinen Rezeptvorschlag dazu hängen
sondern viel mehr zu spontaner CurryKreativität aufrufen. Wer jetzt aber voll
motiviert aber kochgehemmt in der Küche steht, darf gerne ne Mail schreiben,
dann gibt’s Tipps! Endzeitkulinaristen wollen Nachschlag. Zur Belohnung gibt’s
ein Stamperl vom Selbstgebrannten. Die Stimmung im Bunker: bombig!
Zum Dessert gibt’s
den schon angeteaserten Kuchen aus dem Glas (einfach diesesRezept hier im Weckglas backen und heiß mit Gummi und Klammern verschließen ... dann hält der die 14
Bunker-Tage durch!). Dazu kommt Kurt und es gibt einen irren Salat aus allen
möglichen Obstdosen (Lychee, Mango, Bambus) zusammen mit Nüssen und kandiertem
Ingwer. Außerdem fand sich in der Bevorratung noch eine Tüte Cranberries. Sicherheitshalber
gibt es wieder einen Schuss Gin dazu. Und Streusel ... die wurden in weiser
Voraussicht schon vorher gemacht ... damals, als es noch Butter gab. Einfach Mehl,
Zucker, Nüsse und Butter grob verknetet und dann die Streusel in die Pfanne
gegeben und mit etwas Whisky flambiert auf dem Campingkocher.
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| Herr Kemmler zur Innenarchitektur des Bunkers und zur Kulturgeschichte des schlechten Geschmacks in Notfällen. - Foto by Vivi D'Angelo |
Da fehlt jetzt nur noch der Abschlussschnaps.
Achja - BunkerSound hatten wir natürlich auch.
Nächster Pflichttermin im MEATINGRAUM - "Nach mit die Ginflut 4 - Deutschlandreise" - am 11.03. um 19:00 Uhr. Daaaaaaaaaaabeisein!!
Achja - BunkerSound hatten wir natürlich auch.
Nächster Pflichttermin im MEATINGRAUM - "Nach mit die Ginflut 4 - Deutschlandreise" - am 11.03. um 19:00 Uhr. Daaaaaaaaaaabeisein!!
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Freitag, 27. Januar 2017
Retroschmecktive: Ginflut 3 - Nachrufe
Die dritte Ginflut ist abgeebbt und sie hinterließ einen sehnsüchtigen Durst nach mehr. Mehr Gin. Mehr tolle Leute. Mehr ginseeliges Beisammensein. Und ... das sei gleich vorweg genommen. Die nächste Ginflut hat bereits einen Termin. Jawoll - Greifbar sie ist.
Aber zuvor werfen wir den obligatorischen Schmeck zurück auf den Gin, den die letzte Ginflut so hinterließ.
Das SubMotto war: "Nachrufe"
Die Idee: Wir setzen ausgewählten, just verschiedenen Ikonen ein Denkmal-Tryptichon bestehend aus einem GinTonic, einer Speise und einem würdigenden Text aus der Feder von KochKollegeKemmler, der mit seinen einfühlsam und sensibel-komischen Würdigungen gleichnamig ("Nachrufe") auf ausgewählten Bühnen unterwegs ist. Wer die Gelegenheit dazu hat: Anschauen und einen heiteren Abend voll schmeichelnd-schöner Melancholie genießen. Perfekt zur Jahreszeit passend!
2016 war für wegweisende und einflussreiche Künstler ein gefährliches Jahr, da wahrlich viele gingen. Schuld an dieser Welle der Jenseitsübertritte wahr Lemmy, der 2015 zur Weihnachtszeit, am 28. Dezember, das Dahinscheiden einleitete. Und wenn es den unzerstörbaren Alkminister Kilmister ins Jenseits ruft, einen Typ, der sich morgens mit einer Flasche Jack und einer Stahlbürste die Zähne putzt und dabei zur Zigarre gerne noch ein Kippchen raucht, dann folgen Schwächere logischerweise nach.
Wir begannen unsere Würdigungen mit dem Aperitif "Leia" und setzten darin Carrie Fischer ein kleines Denkmal, die am 27. Dezember 2016 mit gerade mal 60 den Weg zu Obi-Wan einschlug.
Der Gin:
MOM - ein Spanier von González Byass, sanft, süß, voll und fruchtig, aufgegossen mit dem Goldberg Tonic und aufge-star-warst mit einem leuchtenden Eiswürfel. Möge die Macht mit dir sein, Carrie!
Danach ging es weiter mit dem ersten Gang: LEONARD
Am 7. November verklang das letzte Halleluja von Leonard Cohen. Unsere Würdigung war durchweg kanadisch.
Das Essen:
Poutine! Das kanadische Lieblingsfastfood besteht aus Pommes, Bratensoße und Käse. Ideal nach durchzechter Nacht oder vor 12 Stunden Waldarbeit.
In unserer Variante kommen die Pommes als kleine getrüffelte Bratkartoffeln mit Emmentaler, getoppt mit einem kanadischen Wildlachs in AhornGlasur.
Der Gin:
UNGAVA, der gelbe Gin aus dem kanadischen Norden mit neben dem kanadischen Wacholder ungewöhnlichen Botanicals wie schwarzen Krähenbeeren, wilden Hagebutten, grönländischem Porst und Moltebeeren. Zu Leonard passend - ein Gin mit einem ganz eigenen Charakter, komplex, vielschichtig und harmonisch. Im Drink kombinieren wir den Ungava mit einem Schuß OrangeBitter, einem Eckerl Orange und gießen mit dem Fever-Tree Tonic auf. So long, Mr. Cohen!
Der zweite Gang: BUD
Am 27. Juni ging Bud. Carlo Pedersoli war nach meinem Dafürhalten einer der coolsten und beeindruckendsten Menschen überhaupt - nicht nur wegen seiner schier unglaublichen Vielseitigkeit (Schauspieler (was er selbst immer abstritt), Stuntman, Jurist, Politiker, Schwimmer und Wasserballspieler, Sänger, Komponist, Fabrikant, Drehbuchautor, Modedesigner, Erfinder, Musikproduzent, ...) sondern auch wegen seinem überaus entspannten Lebensmotto: "Futteténne!" (was soviel heißt wie "Scheiß drauf!"). Das Lebensmotto zeigte er grade und besonders bei seiner Schwimmerkarriere. Als der erste Italiener, der die 100 Meter Kraul unter einer Minute schwamm und der in den 50ern zweimal an den olympischen Spiel teilnahm, schaffte er es bis kurz vorm Startblock zu rauchen. Scheiß drauf! Das fordert eine Runde Extrawürdigung durch eine Zusatzportion Butter in der Polenta!
Das Essen:
Ein in Gin flammbierter Meatball ruht auf einer GinTomatenSoße an einer Polenta mit ExtraButter und einem Schuss Gin. Dafür gibt es etwas mehr Parmesan dazu.
Der Gin:
Natürlich ein italienischer Gin, der unseren Hang zu schlechten Wortspielen im Namen trägt: BIG GINO. Dieser in kleinen Mengen destillierte Gin von Roby Marton ist schön weich und mild und spielt unglaublich gerne mit anderen Aromen. Mit dem Salbeiblatt und dem Mediterranean Tonic von Fever-Tree fängt er so gleich an um den Meatball herum zu tanzen und unflätige Lieder zu singen. Scheiß drauf! Cin cin, Signore Pedersoli!
Der dritte Gang: LEMMY & DAVID
Ich stelle mir manchmal vor, wie Lemmy und David, der Lemmy am 10. Januar 2016 folgte, gemeinsam mit ihren Lieblingsdrinks auf einer Wolke hocken, die Beine baumeln lassen, nach unten schauen und den Kopf schütteln bei dem vielen unnötigen Quatsch, den sie da sehen. Dann kommt Harald Juhnke vorbei und sagt: "Glück ist, leicht einen sitzen zu haben und keine Termine!" Die beiden nicken, Harald setzt sich dazu und die drei ordern an der Himmelsbar den nächsten Drink.
Das Essen:
Lemmy ist Pate für das Essen und da lösen wir uns vom Gin Tonic und bauen das LemmyLebenselexier ein: JackiCola. In der sensationellen Lemmy-Doku berichtet James Hetfield von Metallica, dass bei einem Backstage Besuch Lemmy fragte, was die Besucher trinken wollten, die Frage dann selbst mit "JackiCola" beantwortete und jeder bekam eine große Flasche Jack und eine kleine Dose Cola in die Hand. Rock'n'Roll, Baby!
Es gab 20 Stunden geschmortes Pulled Pork in WhiskyBBQMarinade, Bacon in ColaGlasur und SüßkartoffelPü mit einem guten Schuss Bourbon. Entspannt serviert im Buffet-Stil und so schnell verputzt, dass es das Gericht nicht aufs Foto schaffte.
Der Gin:
Für Sir David wurde es klassisch britisch. Der Barber's Gin ist optimiert auf Gin&Tonic. Nur wenige Botanicals machen ihn zu einem schön straighten und sehr Tonic-affinen Gin: Wacholder, Koriander, Thymian und Angelikawurzel. That's it. Wir gießen klassisch auf mit einem Schweppes Extra Dry Tonic und kickern ebenso klassisch mit Limettenspalte. Wir prosten euch zu auf eurer Wolke! Cheers, mates!
Das Dessert: PRINCE, SYMBOL, TAFKAP
Und alle drei kommen zusammen in einer Ginflut aus purpurnem Regen. PurpleRain³. Damit würdigen wir Mr. Prince Rogers Nelson, der am 21. April die Little Red Corvette ins Jenseits bestieg.
Das Essen und der Gin:
Auf dem Teller haben wir eine Schnitte vom NewYorkCheesecake mit einer Glasur aus violetter Süßkartoffel und BlueBerries. Dazu gibt es einen BrombeerJoghurtEspuma und ein BlaubeerFruchtPü. Der Gin dazu ist der nagelneue ILLUSIONIST aus der Klenzestraße in München. Knall-LilaBlau im puren Zustand chamäleont er sich mit Tonic zu über PurPur zu Rosa. Wir tonicen mit dem ElderFlower von Thomas Henry und geben noch ein paar Blaubeeren dazu. Und sagen: Always Purple, Mr. Nelson!
Neben den textlichen Würdigungen von Herrn Kemmler würdigten wir weiter beim begleitenden Soundtrack!
Wahrlich würdig, kuschlig melancholisch und schön die Seele balsamierend. Danke an all die Gäste, die dieser kerzigen Stimmung so schön zuträglich waren.
Ich hoffe, wir sehen uns alle am 11.03. um 19:00 Uhr im MEATINGRAUM wieder, wenn es das nächste mal heißt NACH MIR DIE GINFLUT - näheres HIER - oder einfach gleich zusagen per Mail.
Aber zuvor werfen wir den obligatorischen Schmeck zurück auf den Gin, den die letzte Ginflut so hinterließ.
Das SubMotto war: "Nachrufe"
Die Idee: Wir setzen ausgewählten, just verschiedenen Ikonen ein Denkmal-Tryptichon bestehend aus einem GinTonic, einer Speise und einem würdigenden Text aus der Feder von KochKollegeKemmler, der mit seinen einfühlsam und sensibel-komischen Würdigungen gleichnamig ("Nachrufe") auf ausgewählten Bühnen unterwegs ist. Wer die Gelegenheit dazu hat: Anschauen und einen heiteren Abend voll schmeichelnd-schöner Melancholie genießen. Perfekt zur Jahreszeit passend!
2016 war für wegweisende und einflussreiche Künstler ein gefährliches Jahr, da wahrlich viele gingen. Schuld an dieser Welle der Jenseitsübertritte wahr Lemmy, der 2015 zur Weihnachtszeit, am 28. Dezember, das Dahinscheiden einleitete. Und wenn es den unzerstörbaren Alkminister Kilmister ins Jenseits ruft, einen Typ, der sich morgens mit einer Flasche Jack und einer Stahlbürste die Zähne putzt und dabei zur Zigarre gerne noch ein Kippchen raucht, dann folgen Schwächere logischerweise nach.
Wir begannen unsere Würdigungen mit dem Aperitif "Leia" und setzten darin Carrie Fischer ein kleines Denkmal, die am 27. Dezember 2016 mit gerade mal 60 den Weg zu Obi-Wan einschlug.
Der Gin:
MOM - ein Spanier von González Byass, sanft, süß, voll und fruchtig, aufgegossen mit dem Goldberg Tonic und aufge-star-warst mit einem leuchtenden Eiswürfel. Möge die Macht mit dir sein, Carrie!
Danach ging es weiter mit dem ersten Gang: LEONARD
Am 7. November verklang das letzte Halleluja von Leonard Cohen. Unsere Würdigung war durchweg kanadisch.
Das Essen:
Poutine! Das kanadische Lieblingsfastfood besteht aus Pommes, Bratensoße und Käse. Ideal nach durchzechter Nacht oder vor 12 Stunden Waldarbeit.
| Poutine für Fortgeschrittene |
Der Gin:
UNGAVA, der gelbe Gin aus dem kanadischen Norden mit neben dem kanadischen Wacholder ungewöhnlichen Botanicals wie schwarzen Krähenbeeren, wilden Hagebutten, grönländischem Porst und Moltebeeren. Zu Leonard passend - ein Gin mit einem ganz eigenen Charakter, komplex, vielschichtig und harmonisch. Im Drink kombinieren wir den Ungava mit einem Schuß OrangeBitter, einem Eckerl Orange und gießen mit dem Fever-Tree Tonic auf. So long, Mr. Cohen!
| kann man sich gut dran festhalten: Ungava Gin |
Am 27. Juni ging Bud. Carlo Pedersoli war nach meinem Dafürhalten einer der coolsten und beeindruckendsten Menschen überhaupt - nicht nur wegen seiner schier unglaublichen Vielseitigkeit (Schauspieler (was er selbst immer abstritt), Stuntman, Jurist, Politiker, Schwimmer und Wasserballspieler, Sänger, Komponist, Fabrikant, Drehbuchautor, Modedesigner, Erfinder, Musikproduzent, ...) sondern auch wegen seinem überaus entspannten Lebensmotto: "Futteténne!" (was soviel heißt wie "Scheiß drauf!"). Das Lebensmotto zeigte er grade und besonders bei seiner Schwimmerkarriere. Als der erste Italiener, der die 100 Meter Kraul unter einer Minute schwamm und der in den 50ern zweimal an den olympischen Spiel teilnahm, schaffte er es bis kurz vorm Startblock zu rauchen. Scheiß drauf! Das fordert eine Runde Extrawürdigung durch eine Zusatzportion Butter in der Polenta!
Das Essen:
Ein in Gin flammbierter Meatball ruht auf einer GinTomatenSoße an einer Polenta mit ExtraButter und einem Schuss Gin. Dafür gibt es etwas mehr Parmesan dazu.
| Bud on a plate! |
Natürlich ein italienischer Gin, der unseren Hang zu schlechten Wortspielen im Namen trägt: BIG GINO. Dieser in kleinen Mengen destillierte Gin von Roby Marton ist schön weich und mild und spielt unglaublich gerne mit anderen Aromen. Mit dem Salbeiblatt und dem Mediterranean Tonic von Fever-Tree fängt er so gleich an um den Meatball herum zu tanzen und unflätige Lieder zu singen. Scheiß drauf! Cin cin, Signore Pedersoli!
| Big Gino würdigt Big Bud! |
Ich stelle mir manchmal vor, wie Lemmy und David, der Lemmy am 10. Januar 2016 folgte, gemeinsam mit ihren Lieblingsdrinks auf einer Wolke hocken, die Beine baumeln lassen, nach unten schauen und den Kopf schütteln bei dem vielen unnötigen Quatsch, den sie da sehen. Dann kommt Harald Juhnke vorbei und sagt: "Glück ist, leicht einen sitzen zu haben und keine Termine!" Die beiden nicken, Harald setzt sich dazu und die drei ordern an der Himmelsbar den nächsten Drink.
Das Essen:
Lemmy ist Pate für das Essen und da lösen wir uns vom Gin Tonic und bauen das LemmyLebenselexier ein: JackiCola. In der sensationellen Lemmy-Doku berichtet James Hetfield von Metallica, dass bei einem Backstage Besuch Lemmy fragte, was die Besucher trinken wollten, die Frage dann selbst mit "JackiCola" beantwortete und jeder bekam eine große Flasche Jack und eine kleine Dose Cola in die Hand. Rock'n'Roll, Baby!
Es gab 20 Stunden geschmortes Pulled Pork in WhiskyBBQMarinade, Bacon in ColaGlasur und SüßkartoffelPü mit einem guten Schuss Bourbon. Entspannt serviert im Buffet-Stil und so schnell verputzt, dass es das Gericht nicht aufs Foto schaffte.
Der Gin:
Für Sir David wurde es klassisch britisch. Der Barber's Gin ist optimiert auf Gin&Tonic. Nur wenige Botanicals machen ihn zu einem schön straighten und sehr Tonic-affinen Gin: Wacholder, Koriander, Thymian und Angelikawurzel. That's it. Wir gießen klassisch auf mit einem Schweppes Extra Dry Tonic und kickern ebenso klassisch mit Limettenspalte. Wir prosten euch zu auf eurer Wolke! Cheers, mates!
| Der Barber's Gin im Kreise seiner Kollegen des Abends. |
Und alle drei kommen zusammen in einer Ginflut aus purpurnem Regen. PurpleRain³. Damit würdigen wir Mr. Prince Rogers Nelson, der am 21. April die Little Red Corvette ins Jenseits bestieg.
| You don't have to be rich to enjoy that! |
Auf dem Teller haben wir eine Schnitte vom NewYorkCheesecake mit einer Glasur aus violetter Süßkartoffel und BlueBerries. Dazu gibt es einen BrombeerJoghurtEspuma und ein BlaubeerFruchtPü. Der Gin dazu ist der nagelneue ILLUSIONIST aus der Klenzestraße in München. Knall-LilaBlau im puren Zustand chamäleont er sich mit Tonic zu über PurPur zu Rosa. Wir tonicen mit dem ElderFlower von Thomas Henry und geben noch ein paar Blaubeeren dazu. Und sagen: Always Purple, Mr. Nelson!
Neben den textlichen Würdigungen von Herrn Kemmler würdigten wir weiter beim begleitenden Soundtrack!
Wahrlich würdig, kuschlig melancholisch und schön die Seele balsamierend. Danke an all die Gäste, die dieser kerzigen Stimmung so schön zuträglich waren.
Ich hoffe, wir sehen uns alle am 11.03. um 19:00 Uhr im MEATINGRAUM wieder, wenn es das nächste mal heißt NACH MIR DIE GINFLUT - näheres HIER - oder einfach gleich zusagen per Mail.
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