Mittwoch, 20. Januar 2010

Newsletter vom 20.01.2010

Geehrte Freunde der Weinkultur,

beginnen wir mit der etwas weiter entfernten Zukunft ... Samstag, dem 06. Februar.
Hier findet unsere nächste Weinprobe statt - Thema: Rotwein mit klassischen Begleitern. Wir machen einen kleinen Streifzug durch ausgewählte Rotweine unseres Sortiments und reichen dazu leckere Kleinigkeiten aus den kulinarischen Welten "Käse", "Fleisch" und "Schokolade".
Beginn: 18:00 (bis ca. 21:00)
Kosten: 25 €
Bei Interesse wäre eine Zusage bis zum 03.02. total nett!
Der Laden ist am 06.02 ab 15:00 geöffnet.

Am Samstag, 23.01, haben wir wie immer (ähm ... ja ...) von 11 bis 15 Uhr geöffnet. In Anbetracht des anstehenden Matschewetters sollten Sie Weinunterversorgung ganz dringen zu vermeiden suchen. Das schulden Sie dem Allgemeinwohl.

Dem Allgemeinwohl? Ja! Sehen Sie selbst ...

... 2°C, ein grauer Tag, vom nicht erkennbaren Himmel wabert schon im Flug grauer Schneegen (mehr Schnee als Regen, aber insgesamt unentschlossen in Bezug auf den Aggregatzustand). Das wird sich den Tag über auch nicht ändern. Auf dem Weg zur Garage rutschen Sie auf einem Rollschuh Ihres Jüngsten aus und prellen sich ordentlich den ohnehin schon von der Plag des täglichen Sitzens schmerzenden Steiß. Die Zeitung ist geklaut und Kaffe war ohnehin keiner mehr da. Im Büro ... naja ... nur ist es heute noch schlimmer. Das Meeting zum Thema "deutsches Wording" wurde auf 2 Stunden verlängert und die einzuhaltende Deadline macht ihrem Namen alle Ehre. Pünktlich zur Mittagsstunde klingelt das Telefon. Die Lehrerin ihres Jüngsten ist dran - der hat ins Aquarium gekotzt nachdem er den Klassengoldfisch gegessen hat.
Sie schaffen es trotz allem, den Arbeitstag halbwegs ehrenhaft hinter sich zu bringen - wenn auch die Ader an Ihrer Schläfe seit geraumer Zeit ganz seltsam zuckt - da fallen Sie auf dem Weg zu ihrem Wagen dem Typ aus dem dritten Stock in die Hände, von dem Sie nicht genau wissen wie er heißt, der aber permanent über KeineAhnungwas redet und dessen Mundgeruch eigentlich eine eigene Postleitzahl haben sollte. Endlich in ihrem Auto beginnt das DastimmtwasnichtmitdemMotor-Licht gleichzeitig mit der Ölstandswarnleuchte an um die Wette zu blinken. Nach zweimaligem Neustarten des Motors tuckert die Karre dann aber los, bleibt aber bösartigerweise nach 7 Kilometern liegen - mitten im Irgendwo auf der Landstraße, genau auf dem Streckenabschnitt, auf welchem der Handtelefonempfang bestenfalls als randomisiert zu bezeichnen ist. Sie haben nun 2 Optionen:
1) Amoklauf (hilft für einen kurzen Moment, richtig - ABER: ganz schlecht für das Allgemeinwohl, macht Schmutz und sorgt dafür, das die nächsten Tage noch mieser werden - und das nicht nur für Sie)
2) Sie denken dran, welche wunderbaren Rotweine in Ihrem Keller schlummern, schließen die Augen und freuen sich auf das Plop des Korkens. Sie stellen sich vor, wie der rubinrote Tancredi sich ins vollendet gerundete Glas schmiegt und der betörende Duft nach schwarzen Kirschen, Johannisbeeren und Kräutern in der Nase kitzelt. Sie spüren, wie sich schon jetzt Entspannung breit macht und wie dieser Tag doch noch zu einem glücklichen Ende finden wird.

Wo 2) hinführt, wenn Sie so eingestellt nach Hause kommen und dort keiner Ihrer Lieblingsweine mehr liegt wagt man gar nicht zu Mutmaßen ... wir möchten nur mahnend bitten: Lassen Sie es nicht soweit kommen! Dankeschön!

Bis bald!

Marc & Christoph

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